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Grundsätzliches Rotorblätter sind ein sehr umfassendes Thema, das leider bei vielen Piloten auf Unverständnis stößt. Oftmals ist es leider so, das Rotorblätter danach ausgewählt werden, welche vollmundigen Sprüche der Händlern, oder Hersteller in seinen Werbetexten verwendet, und die berühmten drei Buchstaben "CFK" werden als Beweis für Qualität und gute Flugeigenschaften gewertet. Unverständlich ist es z.B. für mich auch, wenn ein Hersteller für sein Modell lediglich symmetrische Holzblätter (Holzblätter werden meistens von den Anfängern gekauft) anbietet, und die für die Anforderungen des Anfängers wesentlich besser geeigneten Blätter mit S-Schlag oder Clark-Y Profil nicht zu bekommen sind. Oder wenn ein Hersteller auf seiner Homepage behauptet, das seine symmetrischen Blätter einem S-Schlag Profil in allen Bereichen überlegen sei. Solch ein Hersteller hat sich in meinen Augen selbst disqualifiziert. Für den Einsatz eines Rotorblattes sollten neben den mechanischen Eigenschaften wie die Dicke des Blattanschluss, der Durchmesser der Bohrung oder der Länge, auch folgende Parameter eine Rolle: | Profil, Profiltiefe und Profildicke | | Gewicht und Blattschwerpunkt | | Material des Gewebes, Richtung der Gewebelagen | | Füllmaterial, Stützmaterial, Verklebung | Während der erfahren 3D Pilot ein sehr steifes Blatt benötigt, und ein symmetrisches Profil unabdingbar ist, benötigt ein nicht so erfahrener Pilot in der Regel ein etwas weicher reagierendes Blatt, das es auch nicht übel nimmt, wenn der Finger mal ein wenig zittert. Hier ist oft ein S-Schlag Blatt die wesentlich bessere Wahl, da bei gleicher Antriebsleistung längere Flugzeiten für die Elektropiloten und höhere Steigleistungen erreichbar sind. Weichere Reaktionen auf Steuerausschläge machen dem Einsteiger das Leben einfach leichter. Wichtig ist hierbei das auch mit einem S-Schlag Profil die Kunstflugfiguren die die meisten Piloten fliegen möchten ohne Einschränkungen möglich sind. Der Kunstflugpilot, der dann etwas mehr möchte, oder der Elektropilot der seinem Antrieb etwas weniger Leistung abverlangen kann, sollte einmal über die so genannten semi-symmetrischen Profile nachdenken, die bei den Kunstflugfiguren fast keinen Einschränkungen unterliegen, aber wesentlich weniger Leistungsbedarf, und dadurch längere Flugzeit als ein symmetrisches Profil haben. Heckrotorblätter Im Prinzip gilt oben genanntes auch für Heckrotorblätter. Noch mehr, als dies beim Hauptrotor der Fall ist, müssen Sie beim Heckrotor diesen als Einheit sehen, die der Hersteller Ihres Modells als solches getestet und berechnet hat. Durch den Austausch der Heckrotorblätter können die Belastungsgrenzen einzelner Komponenten überschritten werden, es kann zu Strömungsabrissen an den Blättern kommen, oder Sie verändern die Starrheit des Systems, so dass Schwingungen nicht mehr abgebaut werden können. Besonders der letzte Fall ist schnell eingetreten, wenn Sie anstelle der empfohlenen Kunststoff- Heckrotorblätter welche aus CFK einsetzen die naturgemäß wesentlich steifer sind. Die Elastizität der Kunststoffblätter dient als Schlaggelenk. Dadurch werden Schwingungen vermieden, oder es wird der Abbau von Schwingungen ermöglicht. Tauschen Sie die Blätter gegen steife CFK Blätter können sich die Schwingungen nicht mehr abbauen und unter Umständen vibriert der ganze Heli. An Lagerschäden und weg fliegenden Heckrotorblatthalter sollte man auch denken. Lieferprogramm Damit wir Ihnen für praktisch alle Ansprüche ein geeignetes Blatt anbieten können, arbeiten wir mit vielen Rotorblattherstellern zusammen und halten ein umfangreiches Lager für schnelle Lieferung. Schildern Sie uns Ihre Ansprüche, wir beraten Sie gern. Zubehör Um die gewünschte Rotorblätter einzusetzen sind oftmals Distanzbuchsen oder Distanzscheiben erforderlich, die Sie natürlich bei uns erhalten. Darüber hinaus führen wir ein umfangreiches Zubehörprogramm, angefangen von Einstell- und Auswuchtwerkzeugen, über Transporthalter oder Schutztaschen für Ihre wertvollen Rotorblätter. Auswuchten Auch wenn viele Hersteller oftmals damit werben, dass die von ihnen hergestellten Rotorblätter ausgewuchtet sind, so werden auch diese Rotorblätter von uns nur als vorgewuchtet angeboten. Diese Vorgehensweise hat mehrere Gründe: | Die Hersteller gehen unterschiedliche Wege bei der Zusammenstellung der Rotorblätter. Teilweise werden die Blätter gewuchtet, was Sie an den vorhandenen Auswuchtbohrungen erkennen. Teilweise werden die Blätter nur nach Gewicht selektiert. Beide Methoden haben ihre Berechtigung und die Blätter werden nach der Montage an Ihrem Modell auch mit einem brauchbaren Ergebnis laufen. Eine Optimierung kann aber sehr sinnvoll sein und zu Verbesserungen führen. | | Außerdem müssen Sie ja zur Spurlaufkontrolle Markierungen anbringen, die Sie am einfachsten mittels Klebeband herstellen. Dieses Klebeband verursacht nun wieder eine Unwucht, die Sie natürlich beheben müssen. Am einfachsten bringen Sie versetzte Markierungen an den Blättern an. Das sorgt obendrein für gute Erkennbarkeit. | Wie Sie sehen, kann es sehr sinnvoll sein die Blätter zu wuchten. Es macht mit den richtigen Hilfsmitteln nur wenig Arbeit und bringt viele Vorteile
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